Chilisorte – 7Pot Brain Strain

Bezeichnung:7 Pot Brain Strain
Spezies/Art:Capsicum Chinense (Hybidform)
Herkunft:Trinindad and Tobago
Geschmack/Aroma: Leicht rauchig mit fruchtigem Beigeschmack
Scoville:1.000.000 bis 1.350.000 Scoville (10+)

Die Sorte 7 Pot Brain Strain ist eine noch recht neue Sorte und wurde erst im Jahr 2010 von dem bekannten Chilizüchter David Capiello aus North Carolina entdeckt (Quelle: Superhotchiles.com). Dieser selektierte Pflanzen der Sorte Moruga Scorpions. Der Name der 7 Pot Brain Strain kommt durch die Form der Chili – die mit viel Phantasie an ein Gehirn erinnert – zustande.

Die Chilisorte überzeugt durch ihre hohe Produktivität und den fruchtigen Geschmack Der Geschmack der Chili wird dabei auch als leicht rauchig mit süßem Beigeschmack beschrieben. Während des Reifeprozesses wechselt die Chilisorte Ihre Farbe von dunkelgrün bis hin zu einem satten rot im Endstadium des Reifeprozesses.

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In Erfahrungsberichten wird geschildert, dass der Chili in der Keimung recht anspruchsvoll sein soll und bis zu 40 Tage betragen kann. Ebenfalls wird auf ein erhöhter Schädlingsbefall im Keimstadium hingewiesen. (Quelle: Pepperheadsforlife.com) Aus diesem Grund empfiehlt sich m. E. eine Vorbehandlung der Samenkörner in einer verdünnten Salpeterlösung für 24 bis 36 Stunden.

Durch etwas Nachhilfe bei der Befruchtung der Chiliblüten kann die Erntequote deutlich erhöht werden. Deshalb empfiehlt es sich auch hier mit einem Wattestäbchen oder einem feinen Pinsel ein wenig nachzuhelfen.

Die Zahl 7 soll darauf zurück zu führen sein, dass eine einzige ausgereifte Frucht der 7 Pot Brain Strain ausreicht um sieben Pötte mit Essen zu Schärfe zu würzen.

Abschließend sei noch darauf hingewiesen, dass die Abgrenzung der Sorten 7 Pot Brain Strain und Morouga Scorpion zunehmend strittig ist. Einen recht ausführlichen Artikel auf Englisch findet ihr auf der Seite von Thepepperseed.com.

Die Chilsorte gibt es auch bei Amazon zu kaufen:7 Pot Brainstrain Red 10 Samen*.

Etiketten für Chilis drucken – Mein erster Entwurf

Zur Beschriftung eurer Chilis habe ich neue Etiketten entworfen und freue mich über erste Rückmeldungen von euch! Die Vorlage habe ich extra mit einer Excelldatenbank verbunden, so dass es ohne großen Aufwand möglich ist weitere Etiketten zu erstellen. Mein Plan ist, dass ich die Vorlagen auf meinem Blog zum Download (kostenlos) anbiete und die Sammlung Schritt für Schritt ausbaue.

Screenshot Label Carolina Reaper

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bitte gebt mir Feedback!

  • Wie gefällt euch das Format von den Etiketten?
  • Welche Infos/Angaben hättet ihr gerne noch mit auf den Etiketten?
  • Was haltet ihr von dem QR-Code?
  • Welche Etikettengrößen sollte man herunterladen können?

Über konstruktive Vorschläge was ich verbessern könnte oder was geändert werden könnte, freue ich mich! Also fleißig Kommentare schreiben :)

Viele Grüße, Moritz vom Chili-Samen-Blog

Chilisorte – Carolina Reaper (HP22B)

Bezeichnung:Carolina Reaper (HP22B)
Spezies/Art:Capsicum Chinense (Hybridform)
Herkunft:South Carolina
Geschmack/Aroma:fruchtig
Herkunft:1.569,300 (10+)

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Die Carolina Reaper ist aktuell der absolute Spitzenreiter der schärfsten Chilis und hält momentan auch den Rekord. Im Jahr 2013 erfolgte deshalb auch der Eintrag in das Guiness Buch der Rekorde als schärfster Chili der Welt. Der Scoville Wert wurde von der Winthrop Universität getestet und auf über 1.400.000 Scoville betitelt.

Die Abstammung der Chilisorte ist nicht sicher geklärt, es wird auf unterschiedlichen Blogs vermutet, dass die Chili eine Kreuzung aus einer pakistanischen Naga Sorte und einer roten Habanerosorte ist.

Insbesondere in der Anfangsphase ist das Wachstum der Carolina Reaper noch recht langsam. Trotzdem ist es aber eine recht produktive Sorte.

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Saison 2016 – Es geht los!

Nachdem es in der letzten Zeit ein bisschen ruhiger in meinem Blog zugegangen ist, wird es wieder Zeit richtig loszulegen. Die sommerlichen Temperaturen am Wochenende habe ich genutzt und die ersten Chilis ausgesät. Die Chiliis habe ich in Compo Sana Anzucht und Kräutererde gepflanzt und da es momentan noch recht kühl ist, nutze ich ein Zimmergewächshaus.

Meine Saison 2016

Da ich meine Chilis komplett ohne Kunstlicht züchte und zudem noch im schönen, aber leider wenig sonnigen Bremen wohne, habe ich mit der Aussaat recht lange gewartet und hoffe auf den Frühling. Vier unterschiedliche Sorten habe ich am Wochenende ausgesät:

  1. Die Chilisorte Avenir, sie gehört zu den Habaneros und soll vor allem durch ihr fruchtiges und habananerotypisches Aroma überzeugen. Da ich bisher keine Erfahrungen mit der Sorte habe, bin ich sehr gespannt auf das Zuchtergebnis. Die Chili soll zudem sehr ertragreich sein und ist, wie die meisten Habanerosorten, im oberen Bereich der Schärfeskala angesiedelt.
  2. Meine zweite Sorte wird die Yellow Cayenne, diese ist deutlich milder und erreicht gerade mal eine 6 auf der Schärfeskala. Auch bei dieser Chilisorte soll der Ertrag recht gut sein. Ich denke die Chili ist eine gute Alternative, wenn es mal nicht ganz so scharf sein soll.
  3. Eine Chilisorte darf auch dieses Jahr nicht fehlen! In meinen Augen schon ein absoluter Klassiker – die Black Habanero. Ich finde die Chilis sehen durch ihre Schokobraune Färbung einfach zum anbeißen aus. Angeblich soll die Chilisorte ja einen leicht rauchigen Geschmack haben. Mal gucken ob das stimmt. Auf jeden Fall habe ich in diese Sorte die höchsten Erwartungen und freue mich richtig drauf. Auch beim Schärfeniveau ist die Chili absolut extrem und soll bis zu 450.000 Scoville erreichen. Auf das ChiliConCarne freue ich mich schon.
  4. Die vierte (Chili-)Kandidatin ist die Large Cayenne. Auch mit dieser Chilisorte habe ich bisher keine Erfahrungen. Die Chili überzeugte mich einfach durch ihre Größe. Die Schoten sollen bis zu 15 Zentimeter lang werden. Mal gucken, ob dem auch so sein wird. Die Sorte ist übrigens auch für „Anfänger“ geeignet, da sie gerade mal um die 40.000 Scoville erreichen soll und somit ja schon fast auf Paprikaniveau rangiert.

Soviel erstmal zu meiner Saison 2016. In den nächsten Tagen sollen noch ein paar weitere Sorten dazu kommen. Momentan bin ich mir aber noch unsicher welche das sein werden. Da mein Platz in der Wohnung ja begrenzt ist, muss die Auswahl schon gut überlegt sein. Ich tendiere dazu, mich mal an ein paar Wildsorten zu versuchen. Habt ihr Tipps für mich? und vor allem noch viel wichtiger, was habt ihr dieses Jahr alles ausgesät? Ich freue mich auf eure Kommentare und auch über Bilder!

Bis bald und scharfe Grüße, Moritz vom Chili-Samen-Blog

Chilis im Winter mit Kunstlicht züchten

Da ich immer wieder gefragt werde, ob man Chilis auch schon im Winter aussäen kann, habe ich mir nun mal die Zeit genommen um die wichtigsten Fakten zur Zucht von Chilis im Winter unter Kunstlich, zusammen zu tragen.

Chilis im Winter züchten: „Ohne Kunstlicht – kein Erfolg bei der Zucht!“

Wortwolke Chilis im Winter züchten mit KunstlichtErst einmal, warum sollte man denn überhaupt im Winter Chilis aussäen, wenn man auch im Sommer, mit deutlich weniger Aufwand Chilis züchten kann? Natürlich gibt es einige objektive Gründe, wie z.B. das die Chilipflanzen deutlich mehr Zeit haben zu wachsen, wenn sie schon Anfang Januar ausgesät werden und die Früchte dann auch deutlich länger reifen können. Bei den meisten Chilizüchtern besteht aber wohl einfach der Wunsch, ganzjährig Chilis aussäen zu können und auch zu ernten und nicht auf die warmen Sommertemperaturen angewiesen zu sein und somit das ganze Jahr Spaß am feurigen Hobby zu haben.

Da aber in Deutschland die Sonne im Dezember und Januar längst nicht ausreicht um Chilis ohne künstliche Pflanzenlampen zu züchten, sind einige zusätzliche Vorkehrungen nötig um gesunde Chilipflanzen zu bekommen:

  • Wärme: Chilipflanzen brauchen immer genügend Wärme für das Wachstum. Normalerweise sind immer so um die 20 bis 23 Grad notwendig. Deshalb solltet ihr darauf achten, dass die Pflanzen am besten nahe an einer Heizung stehen und vor kalter Zugluft vom Fenster geschützt sind. Um immer eine gleichbleibende Temperatur garantieren zu können, empfiehlt es sich eine Heizmatte zu nutzen. Diese sorgt für eine konstante Temperatur und ein gesundes Wachstum der Wurzeln.
  • Licht: Chilis benötigen am Tag so um die 12 Stunden Beleuchtung. Zur Beleuchtung eignen sich natürlich längst nicht alle Lampen, das Farbspektrum der Lampen muss stimmen und auch die Energiekosten sind nicht zu verlässigen. Für weitere Infos zu der Beleuchtung der Chilis mit Kunstlicht, guck dir einfach meinen Beitrag zum Thema Kunstlicht an.

Das Gleichgewicht an Nährstoffen ist entscheidend

Für ein gesundes Wachstum ist das Gleichgewicht an Nährstoffen, Wasser und Licht entscheidend. Eine Gefahr einer Aussaat unter Kunstlicht ist auf jeden Fall, dass die Pflanzen entweder sehr kümmerlich wachsen oder aber sehr dünn und lang werden. Dies ist vor allem der Fall, wenn das Licht nicht stark genug ist oder aber nicht das richtige Spe

Meine Erfahrung: „Je kompakter das Wachstum eurer Chilipflanzen am Anfang, umso gesünder ist die Pflanze später und umso reicher die Chiliernte“.

Mein Tipp – Chiliaussaat im Aquarium!

Eine günstige Alternative zu einem Zimmergewächshaus ist ein altes Aquarium. Ich selbst habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Der Vorteil an einem Aquarium zur Aussaat ist, dass sich sehr gut die Wärme darin hält und die empflindlichen Keimlinge auch vor Zugluft geschützt sind. Ich habe mir dazu einfach ein gebrauchtes Glasbecken besorgt ohne Deckel und im Baumarkt eine passende Plexiglasscheibe. Zusätzlich habe ich dann eine Heizmatte eingebaut und für das Kabel kurzerhand eine kleine Öffnung in die Plexiglasscheibe geschnitten. Durch die Abdeckung schafft man es, eine hohe Luftfeuchtigkeit in dem Aquarium zu erreichen. Zur Aussaat eignet sich am besten spezielle Anzuchterde, die auf die Bedürfnisse zur Aussaat ausgerichtet ist.

Eine weitere Möglichkeit ist, dass man einen Schrank umbaut und von innen mit Pflanzlampen bestückt und mit reflketktierender Farbe streicht. Dabei ist natürlich Vorsicht bei der Hitzenentwicklung geboten, was auch der Grund für mich ist, auf diese Variante zu verzichten.

Einen interessanten Beitrag zur Anzucht von Keimlingen unter Kunstlicht bietet auch der Selbstversorgerblog.

Chilizucht-Links des Monats Juni – Folge 1

Chilizucht Links_Folge1…der verregnete Juni neigt sich seinem Ende und es ist Zeit für den ersten Beitrag über die Links des Monats. Wie in meinem letzten Beitrag erwähnt, in dem ich mich über die zukünftigen Pläne meines Chiliblogs geäußert habe, werde ich zukünftig einmal am Ende des Monats einen Artikel mit den meiner Meinung nach spannendsten Beiträgen über Chilis, veröffentlichen.

Den Anfang machen soll ein Videobeitrag des Magazins Focus. Zwar strotzt der Beitrag nicht gerade vor Informationen, wer aber gegen ein bisschen Schadenfreude nichts einzuwenden hat, kommt definitiv auf seine Kosten: Scharfe Mutprobe – Focus Videobeitrag.

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Wie wäre es bei den kalten Temperaturen momentan mit selbstgemachten Chili-Cheese-Nuggets? Eine gute Schritt-für-Schritt Anleitung bietet das folgende Video. Für alle erfahrene Chilifans empfiehlt es sich natürlich ein paar schärfere Chilis zu verwenden. Ich selbst mische sehr gerne ein bisschen Habaneros mit Cayenne-Chilis, um die optimale Schärfe zu erreichen. Schließlich soll es ja schon ein bisschen brennen im Mund :-) Wer keine Lust auf das Video hat, findet auch in vielen Chiliforen Anleitungen für Chili-Cheese-Nuggets. Viel Erfolg beim Selbermachen! Chili-Cheese-Nuggets selber machen.

Wofu´s Chili Blog hat schon Anfang des Monats einen Artikel veröffentlicht, der sich mit einem Thema befasst, bei dem die meisten Chilizüchter Sorgenfalten auf der Stirn bekommen: „den Pflanzenschädlingen“. Jedoch sind die Fotos der kleinen Pflanzenschädlinge so hochauflösend und beeindruckend geworden, dass der Artikel defintiv einen Blick wert ist. Ihr findet den Artikel unter folgendem Link.
Habt ihr weitere spannende Links, die eurer Meinung nach aufgenommen werden sollten? Dann postet die Links einfach als Kommentar und ich werde die Links dann im Beitrag ergänzen.

Mehr als 100 Facebook-Likes… Zeit für einen kurzen Rückblick

Hallo liebe Chilifans,

da ich gesehen habe, dass wir es geschafft haben mehr als 100 Likes für meine Seite bei Facebook zusammen zu bekommen, wollte ich die Chance für einen kurzen Rückblick nutzen und auch kurz Stellung dazu beziehen, wie es mit meinem Blog zur Chilizucht weitergehen wird in der Zukunft.

Fangen wir aber erstmal ganz von vorne an: …Meinen Blog gibt es seit mittlerweile gut einem Jahr und der erste Beitrag stammt von Ende April 2014. Damals waren die Besucherzahlen noch sehr gering. Dies hat sich aber mittlerweile geändert, momentan besuchen mehr als 200 unterschiedliche Benutzer jeden Tag meinen Blog und informieren sich über das Hobby der Chilizucht. Darüber bin ich natürlich recht erfreut. Die meisten Leser sind dabei immer Sonntags auf dem Blog aktiv.

Leider fehlte mir in den letzten zwei bis drei Monaten die Zeit um viel am Blog zu machen, da ich mit meiner Masterarbeit und meinem Umzug beschäftigt war. Nun bin ich aber mit Beidem durch und ich habe wieder mehr Zeit für meinem Blog!

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Das habe ich in der Zukunft vor:

  • Ich möchte gerne einen eigenen Bereich für Rezepte in meinem Blog erstellen und regelmäßig Rezept-Tutorials veröffentlichen. Am liebsten würde ich natürlich Vorschläge von euch ausprobieren und anschließend alle Leser von euren Ideen profitieren lassen.
  • Einmal im Monat habe ich vor einen Beitrag mit den akutellen Links des Monats zu veröffentlichen,da es mittlerweile ja doch eine Vielzahl an spannenden Artikeln zur Chillizucht gibt.
  • Interviews mit interessanten Charaktären der Chiliszene auf dem Blog veröffentlichen.

Zum Schluss möchte ich euch natürlich noch danken für eure Kommentare und die regelmäßigen Besuche auf meinem Blog. Ich freue mich auch weiterhin über eure Meinung!

 

 

Oster-Blogparade: Die besten Blogs und Websites zum Thema Chilis, Tomaten und Paprikazucht

Liebe Leser, es ist Zeit für eine Blogparade!

Oster - BlogparadeDa es mittlerweile immer mehr begeisterte Hobbyzüchter gibt und viele davon in ihren privaten Blogs berichten, habe ich mir überlegt eine Blogparade zu veranstalten und somit allen Hobbybloggern die Möglichkeit zu geben sich und ihren Blog im Rahmen einer Blogparade, ein wenig vorzustellen, so dass viele neue Kontakte untereinander entstehen können.

Was ist eine Blogparade:

Eine Blogparade ist eine gemeinschaftliche Aktion vieler Blogger einer beststimmten Kategorie. Die Person, die zum Start der Blogparade aufruft, entscheidet sich für ein bestimmtes Thema und veröffentlicht dazu einige Leitfragen. Anschließend können alle Blogger der Branche teilnehmen und so bekommt der Leser viele spannende Beiträge von ganz unterschiedlichen Personen. Blogparaden tragen insbesondere dazu bei, die Gemeinschaft untereinander zu stärken und auch neue Kontakte zu generieren.

Wie kann man teilnehmen:

Erstelle einfach in deinem Blog einen Artikel in dem du die untenstehenden Fragen so warum sollte ich als blogger teilnehmenausführlich wie du magst beantwortest und einen Link auf meinen Blogbeitrag setzt. Anschließend schickst du mir eine E-Mail an blogparade@chili-samen-blog.de.

Am 01.05.2015 endet die Blogparade und ich schreibe dann einen zusammenfassenden Beitrag in dem ich alle eingegangenen Beiträge zusammenfasse und natürlich auch entsprechend verlinke.

Leitfragen:

  1. Bitte stelle dich doch kurz vor und erzähle uns, seit wann es deinen Blog gibt und wie du angefangen hast? Bitte beschreibe uns auch seit wann du Chilis züchtest und ob du in diesem Jahr mit deiner Chilizucht zufrieden bist.
  2. Wo steht dein Blog mittlerweile und bist du mit der Entwicklung zufrieden? Wenn du magst, dann verrate uns doch auch, wie viele Besucher (unique Visitors) dein Blog pro Woche mittlerweile hat.
  3. Welche Ziele hast du dir für deinen Blog in diesem Jahr gesetzt und mit welchen neuen und spannenden Inhalten können die Leser dieses Jahr rechnen?
  4. Welches ist deine Lieblingschilisorte und wie würdest du dich auf einer Skala von 1 bis 10 bei der Unempfindlichkeit von Schärfe einschätzen. (10 = Ich bin ein harter Hund, ich spüre keine Schärfe; 1 = ich bin ein Weichei). Hast du Tipps für Anfänger wie man sich am besten an die Schärfe gewöhnt?
  5. Was ist/ sind dein/e Lieblingsrezept/e und wo kann der Leser es finden, wen er es gerne nachkochen möchte?
  6. Was sind deiner Meinung nach die 3 wichtigsten Punkte um erfolgreich Chilis als Anfänger zu züchten? (z.B. Bezugsquellen, Sortenreinheit, Gießgewohnheiten usw.)

 Zur Sicherheit noch mal der Ablauf:

Fragen auf dem eigenen Blog beantworten und meinen Startbeitrag verlinken => E-Mail mit deinem Beitrag an meine E-Mail Adresse => Im Mai werte ich dann alle Teilnehmer aus und schreibe einen zusammenfassenden Beitrag in dem ich wiederum alle Beiträge verlinke.

Wenn ihr offene Fragen habt, dann zögert nicht mir zu schreiben. Ich helfe euch immer gerne. In den nächsten Tagen werde ich natürlich auch meinen Beitrag schreiben und bin natürlich wahnsinnig gespannt wie meine erste Blogparade läuft und wieviele Blogger mitmachen werden.

Beste Grüße Moritz

Künstliche Beleuchtung von Chilis – Welches Leuchtmittel?

Tipps zur künstlichen Chili-Beleuchtung

Wer Spaß am Hobby der Chilizucht gefunden hat,der wird sich wahrscheinlich spätestens im zweiten oder dritten Jahr mit der Frage auseinandersetzen, ob es Sinn macht die Chilis künstlich zu beleuchten und welche Variante sich am besten dazu eignet. Aber zuerst, warum sollte ich meine Chilis eigentlich künstlich beleuchten?

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Vorteile künstlicher Beleuchtung für Chilis:

Vorteile künstlicher Beleuchtung für Chilis

Den aufgezählten Vorteilen stehen natürlich auch Nachteile, wie Stromkosten, Anschaffungskosten und ein erhöhter Platzbedarf gegenüber. Aber einen wahren Chilifan dürfte das wohl kaum abschrecken.

Warum brauchen Chilis Licht?

Den Meisten wird ja sicher schon mal bei der einen oder anderen Zimmerpflanze aufgefallen sein, dass diese nicht mehr richtig wächst, wenn sie nicht genügend Licht bekommt und somit ausreichend Licht für ein gesundes Wachstum von Pflanzen wichtig ist. Da Chilis normalerweise aus südlicher gelegenen Ländern kommen, haben sie sogar einen noch höheren Lichtbedarf als die meisten heimischen Pflanzen

Chilis nehmen zum Wachsen einen Teil der Energie durch das Licht auf, dies geschieht durch Carotinoide und Chlorophylle. Dieser Vorgang wird als Photosynthese bezeichnet. Darüber hinaus benötigen Chilis für das Wachstum noch CO2 und genügend Flüssigkeit.

Basierend auf dem hohen Lichtbedarf von Chilis empfiehlt es sich die Chilis täglich mindestens 12 Stunden am Stück zu beleuchten. Der Beleuchtungszeitraum ist dabei aber natürlich auch abhängig von der Lichtstärke eurer Pflanzenbeleuchtung.

Wenn eure Chilis nicht genügend Licht bekommen, gehen den Pflanzen die Nährstoffe aus und sie verhungern/ gehen ein.

Welche Möglichkeiten gibt es um Chilis künstlich zu beleuchten?

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen künstlichen Beleuchtungsmitteln für Pflanzen und Chilis. Da sich nicht jede Lampe eignet um Chilis zu beleuchten, solltet ihr euch vorher genau informieren. Die nachfolgende Übersicht soll euch einen Überblick über die Besonderheiten sowie die einzelnen Vor- und Nachteile der Lampen / Leuchtstoffröhren / LED´s geben:

  • Energiesparlampen: Chilis mit Energiesparlampen beleuchten

Spätestens seitdem die Glühbirne verboten wurde gibt es Energiesparlampen in jedem Baumarkt zu kaufen. Diese sind auf Grund der hohen Verbreitung günstig in der Anschaffung und die Stromkosten sind auch überschaubar.

Ein klarer Nachteil ist aber, dass Energiesparlampen meist eher zu den Seiten abstrahlen und keinen wirklichen Lichtkegel nach unten abwerfen. Deshalb ist es nötig, wenn man Energiesparlampen nutzt um seine Chilis künstlich zu beleuchten, diese tief genug zu hängen, so dass genügend Licht bei den Pflanzen ankommt.

Vorteile: Einfach anzuschaffen, geringe Anschaffungskosten, geringe Wärmeentwicklung, Stromkosten überschaubar

  • Normale Glühbirnen – Ein absolutes No-Go!:

Der Vollständigkeit sei hier auch die normale Glühbirne genannt. Diese macht aber definitv keinen Sinn, da normale Glühbirnen einen sehr hohen Stromverbrauch haben, Wärme erzeugen und darüber hinaus auch nicht über das nötige Tageslichtspektrum verfügen. Normale Glühbirnen eignen sich somit definitiv nicht um Chilis langfristig künstlich zu beleuchten.

  • Leuchtstoffröhren: Eignen sich Leuchtstoffröhren um Chilis zu beleuchten?

Leuchtstoffröhren haben sich bereits seit vielen Jahren insbesondere in der Beleuchtung von Aquarien und Terrarien bewährt und sind meiner Meinung nach geradezu ideal um die Chilis zu hause künstlich zu beleuchten. Leuchtstoffröhren überzeugen sowohl durch ihre niedriegen Anschaffungskosten, als auch durch ihre niedrigen laufenden Kosten.

Sowohl im Baumarkt als auch in Zooläden könnt ihre passende Leuchstoffröhren kaufen. In Zooläden bekommt man diese meistens auch in unterschiedlichen Farbvarianten, so dass ihr die optimale Farbintensität auswählen könnt.

  • Die Chilis künstlich mit Led´s beleuchten:

Pflanzen künstlich mit Leds zu beleuchten, ist eine recht neue Beleuchtungsform setzt sich aber immer mehr durch. Auch hier kann man sich wieder Tipps und Ideen aus der Aquaristik abgucken. Leds überzeugen insbesondere durch ihre starke Leuchtkraft und den sehr niedrigen Energieverbrauch. Ein weiterer Vorteil von Leds ist die ernorm hohe Lebensdauer. Leider sind die meisten Leds in Deutschland aber sehr teuer. Ich selbst habe schon mehrmals Leds sehr günstig in chinesischen Onlineshops kaufen können und kann euch dies nur als Tipp geben. Im Internet finden sich zudem einige Anleitungen wie man selbst seine eigene Led-Leiste einfach selbst bauen kann.

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Top 3 – Zimmergewächshäuser | Der großer Vergleich

Insbesondere, wenn man sehr früh im Jahr mit dem Aussäen der Chilis beginnen möchte, macht es Sinn auf ein qualitativ hochwertiges Zimmergewächshaus zurück zu greifen. Dies hat den Vorteil, dass die Chili-Setzlinge deutlich geschützter und wärmer herangezogen werden und somit sowohl die Keimquote, als auch das Wachstum besser sind. Ich selbst habe sehr positive Erfahrungen sowohl mit unbeheizten, als auch mit beheizten Zimmergewächshäusern gemacht.

Nachfolgend meine persönliche Top 3 der Zimmergewächshäuser für die Chilizucht:

Platz 1: Das Zimmergewächshaus des Herstellers Bio Green

Das Gewächshaus für die Fensterbank hat bei mir den ersten Platz erreicht, weil es für das Geld einfach sehr viel bietet.

  • Durch die eingebaute Heizung, wird das Keimen der Chilisamen beschleunigt und somit ist die Aussaat der Chilis auch schon sehr früh im Jahr möglich, wenn es draußen eigentlich zu kalt und man muss sich auch keine Sorgen vor kalter Zugluft machen und kann mit bestem Gewissen auch bei eisigen Außentemperaturen lüften. Die Heizleistung des Zimmergewächshauses beträgt 12,5 Watt.
  • Die einzelnen Anzuchtkammern sind voneinander getrennt und können somit auch getrennt voneinander belüftet werden. Da ich sonst immer schnell durcheinander gekommen bin mit meinen utnerschiedlichen Chilis, ist hier der Vorteil, dass man einfach jede Chilisorte getrennt in eine der Schalen pflanzen kann.
  • Das Zimmergewächshaus verfügt über eine automatische Bewässerung. Da ich selbst sehr gerne mal vergesse die empfindlichen Chili-Keimlinge zu bewässern, ist diese automatische Bewässerung optimal. Zusätzlich hat man den Vorteil, dass man den Flüssigdünger für die Chilis bereits in flüssiger Form in das Wasser geben kann und somit sehr schön gleichmäßig und dosiert die Chilis düngen kann.
  • Das Anschlusskabel ist mit einer Länge von 1,80m leider nicht sonderlich lang. Dies finde ich könnte eindeutig besser sein.

Fazit: Ein Zimmergewächshaus, das keinerlei Wünsche offen lässt. Durch die eingebaute Heizung und die automatische Bewässerungsmöglichkeit ein sehr gutes Zimmergewächshaus, dessen Qualität ich als recht solide und gut verarbeitet empfinde.

Absolute Kaufempfehlung von mir: Bio Green Gewächshaus bei Amazon kaufen*


Platz 2: Das Zimmergewächshaus Romberg maximus Complete (die Luxusvariante unter den Gewächshäusern)

PLatz 2 der Zimmergewächshäuser hat bei mir das Zimmergewächshaus von Romberg erlangt. Das Gewächshaus ist absolut in der oberen Preisklasse angesiedelt, hat dafür aber auch deutlich mehr als die meisten anderen Gewächshäuser zu bieten.

  • Die Heizmatte ermöglicht eine sehr gleichmäßige Wärmezufuhr für die Wurzeln der Chilisetzlinge. Dadurch wir das Wachstum beschleunigt und die Keimquote erhöht.
  • Der Vorteil dieses Gewächshauses ist eindeutig die eingebaute Beleuchtung mit starken 2x24Watt. Somit kann einem das Wetter draußen absolut egal sein, die Chilikeimlinge werden prima sprießen. Somit ist das Gewächshaus insbesondere für alle Personen, die keinerlei Abstriche bei der Qualität machen und aufs Ganze gehen wollen optimal geeignet.

Fazit: Ein tolles Gewächshaus in der oberen Preisklasse das kaum Wünsche offen lässt und sich auch für dunkle Räume und kalte Jahreszeiten eignet.

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 Platz 3: Das beheizte ZImmergewächshaus Giant mit vertiefungen für Kokostabletten

Auf Plazt 3 habe ich die etwas günstigere Variante der Zimmergewächshäuser gewählt, welche aber trotzdem noch ganz ordentliche Qualität bietet und beheizt ist.

  • Das Mini-Gewächshaus verfügt über Vertiefungen für Kokostabletten, somit kann man sehr gut die Chilisamen in die Kokostabletten einpflanzen und die Setzlinge sind somit im exakt gleichen Abstand zuneinander und können sich gut entwickeln.
  • Der Hersteller weist explizit darauf hin, dass das Gewächshaus sich problemlos stapeln lässt. Somit kann man mit bestem Gewissen einfach mehrere Gewächshäuser kaufen, auch wenn man wenig Platz in der Wohnnung hat und diese übereinander stapeln umd Platz zu sparen. Jedoch muss dann darauf geachtet werden, dass die Setzlinge trotzdem genügend Licht bekommen und nicht eingehen.
  • Die Heizmatte erhitzt das Mini-Gewächshaus auf eine Temperatur von bis zu 25 Grad. Dies schwankt natürlich und ist abhängig von der Außentemperatur.

Fazit: Ein tolles Hilfsmittel zu einem fairen Kurs, das die Anzucht der Chilisetzlinge deutlich vereinfacht und den Spaß am scharfen Hobby erhöht. Auch wenn dieses Gewächshaus im Vergleich zu Platz 1 und 2 etwas weniger bietet, ist es immer noch ein tolles Gewächshaus das Spaß am Gärtern auf der Fensterbank macht.

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